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Praxisbeispiel

MRT-Bildverteilung im Krankenhaus

Verteilung und Verlängerung von hochauflösenden MRT-Bildern im Krankenhaus mitttels KVM Switches und KVM Extendern

Verteilung von hochauflösenden medizinischen Bildern an mehrere Abteilungen über große Entfernungen

Hintergrund Informationen

Die Magnetresonanz-Tomographie (MRT) ist eine fortschrittliche Methode, um pathologische Veränderungen in den Organen im Körper zu erkennen. Sie nutzt Magnetfelder und Radiowellen, um detaillierte Bilder mit hoher Qualität von einzelnen Organen, Gelenken und Gewebe zu schaffen. MRT-Scanner liefern unterschiedliche Blickwinkel und können in bestimmten Fällen eine viel genauere Darstellung der Lage, des Ausmaßes und der Ursache einer Krankheit im Vergleich zu herkömmlichen Methoden, wie Röntgenstrahlen oder Ultraschall liefern.

Ein Krankenhaus benötigte eine Lösung, um MRT-Bilder einer Reihe von verschiedenen Stationen zur Diagnose, OP-Vorbereitung und Archivierung bereitzustellen. Statt der üblichen Abzüge sollten die MRT-Bilder zukünftig elektronisch an Radiologen, Chirurgen, Besprechungszimmer und OP-Räume sowie die elektronischen Patientenakten verteilt werden.


Die Anforderungen an das KVM-System

Der wichtigste Faktor für das medizinische Zentrum ist eine pixelgenaue Wiedergabe der Bilder an allen Standorten, da bereits der Verlust von nur wenigen Pixeln zu Fehldiagnosen führen könnte. Wie bei vielen Krankenhäusern erstreckt sich auch hier der Campus über eine große Fläche, so dass die Bilder über Entfernungen von mehr als einem Kilometer übertragen werden müssen. Darüber hinaus gibt es elektromagnetische und HF-Störungen (EMI / RFI), die die elektronische Übermittlung beeinflussen und zu einem Verlust der Bildqualität führen können. Insgesamt liefern vier Server die Bilder und verteilen diesen an 22 auf dem Campus verteilte Stationen. Neben den Bilddateien werden darüber hinaus auch Tastatur- und Maus sowie weitere Peripheriesignale verlängert, so dass es dem Personal möglich ist, Protokolle und andere Daten an jeder Station einzugeben.


Die KVM Lösung

Die erforderliche lange Übertragungstrecke und die Umgebung mit starken äußeren Störungen führten zu einer Lösung, die Glasfaserkabel als Übertragungsmedium verwendet. Die Glasfaser-Technologie basiert auf Lichtimpulsen und ist völlig immun gegen alle EMI/RFI Störung. Darüber hinaus ermöglicht die Übertragung mittels Glasfaser wesentlich größere Entfernungen als eine CATx- Infrastruktur ohne jede Beeinträchtigung der Signalqualität.

Zur Schaltung der Bilder und Peripheriesignale schlug Black Box den DKM FXC Matrix Switch mit 32 Glasfaser SFP-Ports als zentralen Switch vor. Der DKM FXC bietet einen zuverlässigen, campusweiten Zugriff auf hochwertiges, digitales Echtzeit-Video und eine ganze Reihe von Peripheriegeräten. Das KVM-System bietet DisplayPort 1.1-Auflösungen bis zu RGB-3:3:3 und HDMI- oder DVI-Auflösungen mit Full HD 1080p.

Die verteilten Stationen werden über die DKM KVM Extender in das System eingebunden, die die notwendigen Schnittstellen und Signalverlängerung je nach der individuellen Anforderung der jeweiligen Station bereitstellen. Vier Operationsräume, die jeweils mit vier großen HDMI-Displays ausgestattet sind, erhalten die gewünschten Bilder in pixelperfekter Qualität durch KVM Extender mit vier Videokanälen Zusätzliche Tastatur und Mausschnittstellen ermöglichen dem Team die Protokollierung des OP-Verlaufs. Zwei Besprechungszimmer erhalten alle notwendigen Daten von den Bild- und Patientendaten-Servern. Der DKM Extender bieten hier zwei HDMI-Kanäle sowie volle USB-Tastatur und –Mauskontrolle zum Arbeiten an zwei 40" LCD-Displays. Für Patientenstationen und das Archiv sind die DKM Extender mit jeweils einem Videokanal, USB Tastatur/Mausports sowie einem USB 2.0-Anschluss für Barcode-Leser und Drucker ausgestattet.

Das Krankenhaus ist von der hohen Qualität der Diagnosebilder und der Zukunftssicherheit des DKM FXC-Systems beeindruckt. Der DKM FXC Switch lässt Raum für zukünftige Erweiterungen über die nicht verwendeten Ports oder eine spätere Verkettung mit weiteren FXC Switches. Zwei Netzteile sorgen für die nötige, zuverlässige 24/7 Verfügbarkeit des Systems. Und die modularen DKM Extender können an zukünftige Anforderungen einfach durch Austausch der vorhandenen Karten gegen neue Karten mit zusätzlichen Videokanälen, Videoformaten und Peripherieschnittstellen angepasst werden.


KVM-System von Black Box für die Verteilung von MRT-Bildern im Krankenhaus über große Distanzen.


Applikationszeichnung

1. DKM FXC Matrix Switch, 32 Glasfaserports

Der DKM FXC Switch bietet die transparente Schaltung der Signale und die Verlängerung der Signale zu den Servern und Stationen mittels DKM Extender Einheiten und Glasfaserkabel.

2. Verwaltung und Archiv

Arbeitsplätze mit einem HDMI Bildschirm, USB-Tastatur und USB-Maus sind mittels eines Kompakten DKM Receivers über ein Singlemode Glasfaserkabel mit dem zentralen FXC Switch verbunden.

3. Radiologie

Vier HDMI Bildschirme, USB-Tastatur und USB-Maus werden mittels eines Modularen 4-Port DKM Receivers über vier Singlemode Glasfaserkabel mit dem zentralen DKM FXC Switch verbunden. Desweiteren sind zwei Bildserver über einen Modularen 2-Port DKM Transmitter und zwei Singlemodekabel mit dem System verbunden.

4. Operationsräume

Vier HDMI-Großbildschirme, USB-Tastatur und –Maus nutzen einen Modularen 4-Port DKM Receiver zur Anbindung an das zentrale KVM-System über vier Singlemodekabel.

5. Besprechungszimmer

Hier werden ein 40” HDMI Bildschirm, USB-Tastatur und -Maus mittels eines Modularen 2-Port DKM Receivers und zwei Multimodekabeln in das System eingebunden.

6. Patienten Stationen

Die Arbeitsplätze sind mit einem einzelnen HDMI Bildschirm, Tastatur und Maus sowie weiteren Peripheriegeräten wie Barcode-Scanner und Drucker ausgestattet. Diese Geräte werden jeweils mittels eines Kompakten DKM Receivers über ein Multimodekabel verbunden. Die Server mit den Patientendaten sind jeweils über ein Multimodekabel und einen Kompakten DKM Transmitter mit dem zentralen Switch verbunden.


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